Die Gleichzeitigkeit von Handschrift und Buchdruck
Hrsg. v. Dicke, Gerd /Grubmüller, Klaus
volume : 16
pages/dimensions : 299 Seiten, 58 schwarz-weiß Abbildungen - 24 x 17 cm
language: german
binding: gebunden
publishing date: 1. Auflage 08.2003
price info: 59,00 Eur[D] / 60,70 Eur[A] / 101,00 CHF
ISBN10: 3-447-04767-4
ISBN13: 978-3-447-04767-8

59,00 Eur add to basket 
Es hat einige Zeit gedauert, bis im späten 15. und im 16. Jahrhundert die neue Verbreitung von Texten im Buchdruck wahrgenommen und sie ihr Potential in der Umgestaltung des literarischen, religiösen, politischen Lebens, der Denk und Schreibgewohnheiten entfalten konnten. Erst Mitte der 1470er Jahre wurde der Buchdruck auch quantitativ zur wirklichen Konkurrenz für die Handschrift, die bis zur Jahrhundertwende eine selbstverständliche Alternative zum gedruckten Buch blieb.


In dem Maße, in dem der Druck technisch und finanziell selbstverständlich wurde, bildeten sich unterschiedliche Funktionsweisen heraus und die Handschrift konnte z.B. zur Domäne des Privaten und der Exklusivität werden. Die neun Beiträge des Buches verstehen sich als Fallstudien zu diesem Prozess, über den wenig bekannt ist.