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Meyer-Fraatz, Andrea
Dialogizität - Intertextualität - Ambiguität
Ehrensymposion für Reinhard Lauer zum 80. Geburtstag
contributor(s): Mitwirkung (sonst.): Sazontchik, Olga / Schmidt, Thomas;
series:
volume: 63
pages/dimensions: 226 Seiten / 10 Abbildung(en); 24,00 x 17,00 cm
language: Englisch, Deutsch
binding: Einband - flex.(Paperback)
weight: 461
publishing date: 06.12.2017
prices: 58,00 Eur[D]
ISBN: 978-3-447-10906-2
978-3-447-10906-2
Printed Version
58,00 Eur
978-3-447-19677-2
E-Book (pdf)
58,00 Eur
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Intertextualität gehört seit den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts sowohl in theoretischer Hinsicht als auch in der Untersuchung konkreter intertextueller Bezüge zu den wichtigsten Forschungsgegenständen der Literaturwissenschaft. Nicht zuletzt durch Intertextualität entsteht in literarischen Texten Ambiguität, die wiederum Kennzeichen moderner Literaturen und Kulturen ist und sich in der nach Eco verstandenen Offenheit des Kunstwerks äußert. Thematisch kann sich Ambiguität in Motiven wie dem des Doppelgängers oder des Wiedergängers äußern, in Spiegelungen, Metaphern, Symbolen oder Zyklisierungen und in ästhetischen Kategorien wie dem Grotesken oder dem Tragikomischen.
Am 15. März 2015 wurde der Slawist und Literaturwissenschaftler Reinhard Lauer 80 Jahre alt, Anlass für seine Schülerinnen und Schüler sowie ihm besonders verbundene Kolleginnen und Kollegen ihn mit einer Tagung zum Thema „Intertextualität - Dialogizität - Ambiguität“ zu ehren. Der vorliegende Sammelband vereint 16 Beiträge, die sich sowohl auf die Doppelkodierung literarischer Texte als auch auf Phänomene der Intertextualität und Dialogizität unter dem Aspekt der sprachlichen und kulturellen Ambiguität konzentrieren. Im Mittelpunkt stehen weniger theoretische Überlegungen als textanalytische Untersuchungen im Bereich mehrerer slawischer Literaturen und Epochen. Entsprechend den Arbeitsinteressen Reinhard Lauers liegen die Schwerpunkte auf der russischen Literatur des 18. Jahrhunderts und auf den südslawischen Literaturen sowie auf komparatistischen Ansätzen. Hinzu kommen intermediale Themen aus der Musikwissenschaft und aus der Verbindung von Literatur und bildender Kunst.

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