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Im Mittelpunkt des Sammelbandes stehen unterschiedliche Ausdrucks- und Wirkungsweisen von Emotionen in Ego-Dokumenten, fiktionalen Formen und Alltagspraktiken. Die Bandbreite der behandelten Themen reicht von Angst, Scham und Schmerz über Bewunderung, Wohlwollen und Selbstregulation bis hin zu anarchistischem Lachen sowie körperlicher und sublimierter Liebe. Im Fokus stehen polnische und deutschsprachige Schriftstellerinnen: Eliza Orzeszkowa, Helene von Mühlau, Maximiliane Ackers, Annemarie Schwarzenbach, Zofia Chądzyńska, Olga Tokarczuk, Yoko Tawada und Daniela Krien, die Frauenrechtlerin und Autorin Käthe Schirmacher, die Altphilologin und Dichterin Renata von Scheliha, die Tänzerin und Verfechterin des Modernen Yoga Malina Michalska sowie die Schauspielerin, Journalistin und Propagatorin von New Age-Praktiken Lucyna Winnicka. Die Analysen verdeutlichen einerseits die Verflechtung von Emotionen, Beziehungen und dem Auto-/Biografischen, andererseits die zentrale und oft subversive Rolle von Affekt und Emotion in literarischen Texten. Darüber hinaus wird die Bedeutung bestimmter Körper- und Selbstpraktiken für die individuelle und kollektive Lebensqualität untersucht.
Mit Beiträgen von Annelie Bachmaier, Monika Bednarczuk, Justyna Górny, Agnieszka Jezierska-Wiśniewska, Katarzyna Kościewicz, Ulrike Lang, Joanna Lekan-Mrzewka, Anna Lux, Corinna Oesch, Julia Sowacka und Anna Wołkowicz. |