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Gilbert, Harald
Das besetzte Kreta 1941-45
series:
volume: 63
pages/dimensions: 404 Seiten, 55 Abb., 1 Karte - 24 × 17 cm
binding: gebunden
weight: 220
publishing date: 1. Auflage 07.2014
prices: 49,00 Eur[D] / 50,40 Eur[A] / 65,90 CHF
ISBN: 978-3-447-10186-8
49,00 Eur

Der Widerstand kretischer Zivilisten im Zweiten Weltkrieg war von unterschiedlicher Intensität. Nach längeren Ruhezeiten auf der Insel ab Mai 1941, unterbrochen im Sommer 1942 und 1943 nach britischen Kommando-Unternehmen, flammten die Partisanenangriffe gegen die deutsche Führung nach Italiens Seitenwechsel im September 1943 wieder auf. Als die Rote Armee Rumänien erreicht hatte, befahl Hitler die Räumung Griechenlands. Im September 1944 verließen die meisten deutschen Soldaten Kreta - angesichts der deutschen Rückzüge an allen Fronten war die Insel längst zu einem exzentrischen Außenposten geworden.
Zur deutschen Besatzungszeit liegt umfangreiches Aktenmaterial vor. Es gibt zwar auch große Lücken, doch es sind zum Beispiel die Akten der 22. Infanterie-Division bis Ende 1943 erhalten, ebenso die der Marine und viele aus dem Stab des Kommandanten der Festung Kreta. Auch die Offiziere der britischen SOE (Special Operations Executive), die die Widerstandsbewegung auf Kreta unterstützten, haben wichtiges Material hinterlassen. Einen lebendigen Einblick in das Leben deutscher Soldaten auf Kreta bieten die Notizbücher und die Briefe des Hauptmanns Dr. Beutin. Die Ermittlungen in Deutschland seit den 1950er-Jahren führten zwar zu keiner einzigen Verurteilung, aber die umfangreichen Ermittlungsakten, zu denen auch zahlreiche griechische Zeugenaussagen gehören, sind von großem Wert. Sie erlauben es manche Vorgänge bis ins Detail nachzuzeichnen.

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