Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis
(Handschriftenkatalog der Bayerischen Staatsbibliothek München)
Series nova: Katalog der lateinischen Handschriften
Die Handschriften aus Augsburger Bibliotheken
Clm 3501-3661
[Band 3,1]
Einleitung von Gullath, Brigitte
series: 3. Series nova: Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek
volume: Band 3,1
pages/dimensions: XXXIX, 764 Seiten - 24 × 17 cm
binding: Leinen
weight: 0
publishing date: 1. Auflage 08.2008
price info: 118,00 Eur[D] / 121,40 Eur[A] / 200,00 CHF
ISBN: 978-3-447-05503-1

Sequence
   118,00 Eur
Die im Jahr 1537 gegründete Augsburger Stadtbibliothek erlangte durch die Bestallung bedeutender Bibliothekare wie Hieronymus Wolf und die Einrichtung eines festen Erwerbungsetats noch im 16. Jahrhundert eine Spitzenstellung unter den deutschen Stadtbibliotheken. Neben Beständen aus aufgehobenen Klöstern enthielt sie außergewöhnlich viele Codices aus Italien, zahlreiche juristische Handschriften und eine bedeutende Sammlung griechischer Handschriften. Die gedruckten Bestandskataloge, etwa der Gesamtkatalog von 1600 und der Handschriftenkatalog von 1675, waren jeweils die ersten ihrer Art in Deutschland. Beschrieben werden 112 lateinische Handschriften aus dem 8. bis 16. Jahrhundert, die im Zuge der Mediatisierung der Reichsstadt Augsburg 1806 in die Münchner Hofbibliothek gelangten. Von diesen stammen über 40 Codices aus dem Karmelitenkloster St. Anna in Augsburg, 17 aus der Sammlung des Marcus Welser, darunter der berühmte Codex Velseri aus dem 8. Jahrhundert, sowie einige Werke aus der Bibliothek des Sigismund Gossembrot. Einige Stücke sind aus dem Dominikanerkloster beziehungsweise der Dombibliothek in den Besitz der Augsburger Stadtbibliothek gekommen.