Gīwargīs I. (660-680)
Ostsyrische Christologie in frühislamischer Zeit
[50]
series: I. Reihe: Syriaca
volume: 50
pages/dimensions: X, 166 Seiten - 24 × 17 cm
language: deutsch
binding: Einband - flex.(Paperback)
weight: 350
publishing date: 22.06.2016
price info: 48,00 Eur[D] / 49,40 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-10644-3
978-3-447-10644-3Buchausgabe / printed version48,00 Eur
978-3-447-19532-4E-Book (pdf)48,00 Eur
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In seiner Monografie zur ostsyrischen Christologie in frühislamischer Zeit untersucht Catalin-Stefan Popa die Kirche des Ostens mit ihrem Zentrum im Irak zu Beginn der Umayyadenzeit. Dargestellt werden die Herrschaftszeit und das dogmatische Gedankengut des Katholikos-Patriarchen Gīwargīs I. (660-680), insbesondere sein Beitrag zur Konsolidierung der kirchlichen Lage in Bēth Qatrāyē (Qatar) mittels der Synode von Dīrīn, einer Insel im Persischen Golf, in einem nunmehr entscheidend veränderten multireligiösen Kontext.
In diesem religionsgeschichtlichen Wandel war es eine besondere Anforderung für die Kirche, sich der Tradition ihrer selbst zu vergewissern. Eine solche Perspektive bietet der Brief des Katholikos-Patriarchen Gīwargīs I. an den persischen Chorepiskopos Mīnā - ein für die Kirche des Ostens bis heute zentraler Text zur Christologie, der in das Synodicon Orientale aufgenommen wurde. Der Brief, der den Kern von Popas Studie bildet, umfasst auf engem Raum alle wichtigen Themen der Christologie und erweist sich als Ergebnis einer traditionellen Entwicklung. Zur genauen Einordnung des Briefes werden die Aspekte der Dogmen auf Grundlage der ostsyrischen Tradition mit etlichen Argumentationsfiguren (biblischen Belegstellen, Analogien und theologischen Motive der Christologie) reflektiert. Den Schlussteil der christologischen Analyse bildet ein Florilegium.