Übersetzungen aus dem tibetischen Kanjur
Beiträge zur Buddhismuskunde und zur zentralasiatischen Märchenforschung
[25]
Herausgegeben von Walravens, Hartmut
series: Sinologica Coloniensia
volume: 25
pages/dimensions: XLI, 203 Seiten - 24 × 17 cm
binding: Paperback
weight: 0
publishing date: 1. Auflage 09.2007
price info: 68,00 Eur[D]
ISBN: 978-3-447-05508-6
   68,00 Eur
Anton Schiefner, 1817-1879, gehört zu den vielseitigsten Sprachforschern des 19. Jahrhunderts. Als Altphilologe studierte er Indologie und wurde Isaak Jakob Schmidts Nachfolger als Mitglied der Petersburger Akademie. Seine umfangreichen tibetologischen Arbeiten sind teils linguistisch, teils buddhologisch und folkloristisch angelegt. Er arbeitete mit dem Göttinger Indologen Theodor Benfey zusammen und lieferte Material für dessen Pancatantra-Kommentar. Daneben war er einer der besten Kenner der Kaukasus-Sprachen und motivierte Baron Peter von Uslar zu dessen umfangreichen Spracherhebungen, die Schiefner wiederum linguistisch verarbeitete und der gelehrten Welt bekannt machte. Darüber hinaus schuf er die erste metrische Übersetzung des Kalevala und beschäftigte sich intensiv mit dem estnischen Nationalepos Kalewi-Poeg. Dieser Band bietet eine Biobibliographie Schiefners und die deutschen Originale der gewöhnlich nach Ralston zitierten und vielfach nachgedruckten Tibetan Tales. Ausserdem sind die Morgenländischen Fassungen der Rhampsinit-Sage, Indische Künstleranekdoten, Über eine tibetische Handschrift des India Office, Zwölf Sprüche des Sakya Pandita sowie Drei mongolische Märchen abgedruckt.