We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. By using Harrassowitz-Verlag.de you accept our cookies.
 
 
 
Díaz Hernández, Roberto A
Tradition und Innovation in der offiziellen Sprache des Mittleren Reiches
Ein strukturalistischer Vergleich der historisch-biographischen mit den literarischen Texten der 1. Zwischenzeit und der 12. Dynastie
series:
volume: 56
pages/dimensions: XII, 143 Seiten, Tabelle(n), Abbildung(en) - 24 × 17 cm
language: deutsch
binding: Paperback
weight: 350
publishing date: 1. Auflage 07.2013
prices: 29,80 Eur[D] / 30,70 Eur[A] / 40,90 CHF
ISBN: 978-3-447-06958-8
978-3-447-06958-8 Printed Version 29,80 Eur
978-3-447-19149-4 E-Book (pdf) 29,80 Eur
Please note: With adding E-Book Products to your cart
the payment will be handled via PayPal.
The download will be provided after the payment is confirmed.

Die offizielle Sprache des Mittleren Reichs (11.-12. Dynastie) war die klassische Sprache der ägyptischen Antike und wurde bis in die römische Zeit hinein für öffentliche und vor allem religiöse Texte verwendet.
Roberto A. Díaz Hernández vergleicht in seiner Studie historisch-biographische mit literarischen Texten aus der 1. Zwischenzeit bis zur 12. Dynastie. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Sprachvarianten werden anhand von 143 Beispielen aus beiden Textgruppen in hieroglyphischer Schrift, Transkription und deutscher Übersetzung dargestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich, dass sowohl die historisch-biographischen als auch die literarischen Texte des Mittleren Reichs in derselben Mischsprache geschrieben sind, die sich aus typischen Konstruktionen der offiziellen Sprache des Alten Reichs und aus Elementen altägyptischer Dialekte, insbesondere aus Bestandteilen des thebanischen Dialekts, zusammensetzt. Trotzdem lassen sich in den Textgruppen zwei unterschiedliche „Reden“ beobachten: Zum einen eine traditionelle Rede in den historisch-biographischen Texten, die durch den vorwiegenden Gebrauch von altertümlichen Sprachformen gekennzeichnet ist, zum anderen eine künstlerische Rede in den literarischen Texten, die sich durch eine Abneigung gegen die Sprachkonventionen des Alten Reichs und eine Vorliebe für neue Sprachformen charakterisiert.

Loading...