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Inkunabeln der Universitätsbibliothek Tübingen, der Fürstlich Hohenzollerschen Hofbibliothek Sigmaringen und des Evangelischen Stifts Tübingen
Bearbeitet von Gerd Brinkhus und Ewa Dubowik-Baradoy unter Mitwirkung von Astrid Breith
contributor(s): Mitwirkung (sonst.): Breith, Astrid; Bearbeitet von Brinkhus, Gerd / Dubowik-Baradoy, Ewa;
series:
volume: Band 4
pages/dimensions: 951 Seiten, 5 Tafel(n), 13 Abbildung(en)
language: Deutsch
binding: Einband - fest (Hardcover) (Leinen)
dimensions: 17,00 × 24,00 cm
weight: 1880g
edition: 1. Auflage
publishing date: 15.01.2015
prices: 178,00 Eur[D] / 183,00 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-10266-7
178,00 Eur

Von den ca. 2100 Inkunabeldrucken der Universitätsbibliothek Tübingen stammt nur etwa ein Viertel aus der Frühzeit der Universität, ein Bestand, der sich vor allem aus Stiftungen und Nachlässen von Universitätsangehörigen vorwiegend des 16. Jahrhunderts zusammensetzt. Ende des 18. Jahrhunderts sind etwa 530 Inkunabeldrucke nachweisbar. Einen großen Zuwachs brachten die umfangreichen Zuweisungen der königlichen Bibliotheksverwaltung in Stuttgart im Zuge der Säkularisation zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Bestand der Bibliothek vervierfachte sich bis zum Jahre 1822 auf ca. 60000 Bände. Unter den Zuweisungen aus den Klosterbibliotheken waren zahlreiche Mehrfachexemplare – auch Inkunabeln –, die in mehreren Aktionen zum Verkauf angeboten wurden. 1862/63 wurden zusammen mit einem Konvolut von Württembergica auch ca. 200 Inkunabeln an die Fürstliche Hofbibliothek Sigmaringen verkauft, darunter zahlreiche Stücke aus dem ursprünglichen Bestand der Universität. Es war daher naheliegend, den Inkunabelbestand der Hofbibliothek in Sigmaringen gemeinsam mit den Inkunabeln der Universitätsbibliothek zu beschreiben und so die ursprünglichen Provenienzen wieder zusammenzuführen. Die Inkunabeln der Bibliothek des Evangelischen Stifts wurden wegen der Nähe des Stifts zur Universität ebenfalls in diesen Katalog aufgenommen.
Der vorliegende Katalog verzeichnet 2416 Drucke in ca. 2100 Bänden (davon etwa zwei Drittel Originaleinbände), es werden die Provenienzen bestimmt und die Buchbinderwerkstätten des 15. und des 16. Jahrhunderts – soweit möglich – anhand der Einbanddatenbank bestimmt.

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