We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. By using Harrassowitz-Verlag.de you accept our cookies.
 
 
 
Elisabeth Delange, Horst Jaritz
Elephantine XXV: Der Widderfriedhof des Chnumtempels
Mit einem Beitrag von Francoise Dunand
series:
volume: 105
pages/dimensions: 352 Seiten, 157 Abb., 8 Diagramme, 6 Tabellen, 96 Tafeln mit 315 Abb. - 35 × 25 cm
language: deutsch, english, französisch
binding: gebunden
weight: 2200
publishing date: 1. Auflage 11.2013
prices: 168,00 Eur[D] / 172,80 Eur[A] / 226,00 CHF
ISBN: 978-3-447-06257-2
168,00 Eur

Elephantine XXV beschäftigt sich mit dem Widderfriedhof des Chnumtempels. Die beiden Hauptkapitel sind der archäologischen Erforschung des Platzes gewidmet und geben einen umfassenden Überblick über die von Charles Clermont-Ganneau (zusammen mit Jean Clédat) im Rahmen seiner Papyrusgrabung durchgeführten Untersuchungen des Friedhofs (1906-1911) sowie über die vom Schweizerischen Institut für Ägyptische Bauforschung und Altertumskunde unternommene Nachuntersuchung (1954, seit 1983-1985, 1991-2007 im Rahmen der seit 1968 gemeinsam mit dem Deutschen Archäologischen Institut durchgeführten Forschungen). Zudem stellt die Veröffentlichung archäozoologische Untersuchungen und Materialuntersuchungen der Funde ausführlich vor.

Die von Clermont-Ganneau und Clédat hinterlassenen Tagebücher und Fotos sowie einige Publikationsvorbereitungen lassen den ursprünglichen Zustand des Platzes bereits deutlich erkennen. Zusammen mit einigen Objekten bilden sie eine wichtige Quelle für die Rekonstruktion der Baureste des Friedhofs sowie dessen Baugeschichte und deren Interpretation. Die Dokumentation der Funde sowie die in Steinsarkophagen entdeckten Widdermumien erschließen das Ausmaß des Friedhofsinventars. Ein Studium der Dekoration der Mumien gibt Hinweise auf den diese einschließenden Kult. Die in den Bauresten und im Kontext der Bestattungen aufgefundene Keramik sowie die Altersbestimmung der bestatteten Widder liefern Daten für die bauliche Erstellung und die Nutzung des Platzes sowie dessen Belegung (Mitte 2. Jh. v. Chr.-Mitte 3. Jh. n. Chr.). Die Nutzung des Bereichs als Kleintierfriedhof (späte Kaiserzeit) und dessen Übersiedlung (frühchristliche Zeit) bezeugen das Ende des Widderfriedhofs.

Loading...