We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. By using Harrassowitz-Verlag.de you accept our cookies. Please find further Informations in our Privacy Policy Statement
 
 
 
Kienzle, Florian
Ein Nehmen und Geben. Die Geschlechter in der albanischen Literatur
series:
volume: 45
pages/dimensions: XII, 208 Seiten
language: Albanisch, Deutsch
binding: Buch (Paperback)
dimensions: 17,00 × 24,00 cm
weight: 446g
publishing date: 16.07.2020
prices: 38,00 Eur[D] / 39,10 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-11434-9
978-3-447-11434-9
Printed Version
38,00 Eur
978-3-447-19995-7
E-Book (pdf)
38,00 Eur
Please note: With adding E-Book Products to your cart
the payment will be handled via PayPal.
The download will be provided after the payment is confirmed.

Die Darstellung von Frauen und Männern ist eine der dominierenden Thematiken in der albanischen Literatur. Ihre wissenschaftliche Untersuchung stellt jedoch eine eklatante Forschungslücke dar. Florian Kienzle macht in Ein Nehmen und Geben erstmals Prozesse in der Entwicklung des Rollenverhältnisses umfassend sichtbar und stellt literarische Entwicklungen innerhalb der albanischen Prosa der vergangenen 60 Jahre dar.
Der methodische Ansatz geht zum einen von der Gender-Theorie aus, was die Eröffnung eines entsprechenden Diskurses innerhalb der albanischen Literaturwissenschaft ermöglicht; zum anderen dienen die Primärtexte neben ihrem literarischen Gehalt als Quellen und werden mithilfe geschichtlicher, soziologischer und politischer Sekundärliteratur eingeordnet. Dabei ist das Zusammenspiel der Geschlechter nie losgelöst von den jeweiligen Umständen, sondern stets vor ihrem gesellschaftlichen Hintergrund zu betrachten, Eingrenzungen entstehen durch patriarchale Strukturen, ein totalitäres Regime, den Kriegszustand oder durch wirtschaftlichen Druck. Über die genaue Analyse ihrer Auswirkungen auf und in den Erzählungen von Frauen und Männern lässt sich eine dynamische Entwicklung in der neueren albanischen Literatur ablesen, die sich am Beispiel der Darstellung der Geschlechter deutlich manifestiert.

Loading...
×