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2010 wurden von der griechischen Polizei zwei archaische Kuros-Statuen bei Raubgräbern beschlagnahmt. Die Aussagen der Raubgräber führten die griechische Antikenbehörde unter der Leitung von K. Kissas zur Aufdeckung einer Nekropole in der Nähe von Klenia bei Korinth. Die folgenden Ausgrabungen ermöglichten eine Untersuchung des Gräberfelds, darunter auch der beiden ungestörten Gräber, für die die Kuroi ursprünglich vorgesehen wurden. Auch die fehlenden Fragmente der Statuen und ihre Plinthen wurden gefunden. Mit der Publikation des Gräberfelds und der beiden Kuroi liegt der Forschung nun erstmals ein geschlossener Befund von archaischen Grabstatuen mit ihren zugehörigen Gräbern vor und damit zugleich ein weiterer chronologischer Fixpunkt für die spätarchaische Plastik Griechenlands. In einem Beitrag von E. Walter-Karydi werden die beiden Jünglingsstatuen in den Kontext der korinthischen Plastik eingeordnet. Zugleich wird mit dem Band ein wichtiger Grabungsbefund zur Topographie der antiken komé Tenea vorgelegt.
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