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Das 18. Jahrhundert war eine Epoche der Aufbrüche in neue Räume, zu neuen Naturen und Kulturen – und die Religion reiste mit. Die Beiträge des Sammelbandes nehmen die daraus resultierenden vielfältigen interkonfessionellen und interreligiösen Begegnungen aus unterschiedlichen Fachperspektiven in den Blick. Im Mittelpunkt stehen dabei die Impulse von Akteurinnen und Akteuren aus den protestantischen Reformbewegungen, die mit der Bezeichnung Pietismus verbunden werden. So erschließt sich dessen Bedeutung als transnational und global wirksame Kraft der Neuzeit an der Schwelle zur Moderne parallel zu Reisen von Jesuiten, islamischen Gelehrten oder Forschungsreisen im Zeitalter des Kolonialismus. Das Themenspektrum erstreckt sich von den materiellen und praktischen Aspekten des Reisens bis hin zu den Welten der Imagination und des Imaginären.
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