"Pharmakeía und crimen magiae"
Frauen und Magie in der griechisch-römischen Antike
[78]
series: Philippika - Altertumskundliche Abhandlungen
volume: 78
pages/dimensions: VIII, 256 Seiten, 1 Tabelle - 24 × 17 cm
binding: Englisch Broschur
weight: 510
publishing date: 1. Auflage 04.2015
price info: 58,00 Eur[D] / 59,70 Eur[A] / 77,90 CHF
ISBN: 978-3-447-10283-4
More titles of this subject:History/Cultural Science
978-3-447-10283-4Buchausgabe / Printed Version58,00 Eur
978-3-447-19339-9E-Book (pdf)58,00 Eur
Please note: With adding E-Book Products to your cart
the payment will be handled via PayPal.
The download will be provided after the payment is confirmed.
Magie war im Leben der antiken Menschen ein fester Bestandteil des kollektiven und religiösen Miteinanders. Der Umgang mit Magie war gesellschaftlichen, sozialen und politischen Änderungen unterworfen, die sich vor allem auf der rechtlichen Ebene bemerkbar machten.
Michaela Rücker definiert in ihrer Studie die antiken Begrifflichkeiten von Magie und untersucht das Verhältnis von Magie zu verwandten Bereichen wie Religion und Medizin. Um den engen Zusammenhang von Magie, Religion und Medizin herauszustellen, wählt sie eine Dreiteilung in magische Akteure, magische Handlung und magische Mittel. Die juristischen Grundlagen für den Umgang mit magischen Handlungen und Akteuren werden anhand ausgewählter Beispiele in ihrem Einfluss auf die Magieprozesse analysiert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Anklagen gegen Frauen. Deren enge Verbindung mit der Magie wurde seit den homerischen Epen in den literarischen Quellen postuliert, was darauf hinweist, wie sehr sich Realität und Fiktion hier überschneiden. Schwerpunkte der Untersuchung sind das Athen der klassischen Zeit und Rom bis zum Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. Die Untersuchung liefert Erklärungsansätze für das unterschiedliche Rechtsverständnis beider Gesellschaften im Umgang mit Magie, insbesondere hinsichtlich dessen Anwendung vor Gericht.