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Grenzüberschreitende Diskurse
Festgabe für Hubert Treiber
editor(s): Waechter, Kay
pages/dimensions: IX, 577 Seiten
language: Deutsch
binding: Buch (Hardcover)
dimensions: 17,00 × 24,00 cm
weight: 1330g
edition: 1. Auflage
publishing date: 15.11.2010
prices: 98,00 Eur[D] / 100,80 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-06279-4
98,00 Eur

Die Festgabe fur Hubert Treiber "Grenzüberschreitende Diskurse" enthalt 27 Beiträge von 30 namhaften Autoren unterschiedlicher Disziplinen und Nationalität. Ein besonderer Schwerpunkt der Beiträge liegt auf der Bedeutung Max Webers für verschiedene Wissenschaftsdisziplinen. So finden sich Texte zur Weber-Forschung in engerem Sinne (P. Antes, S. Breuer, H. Dreier, W. u. P. Feuerhahn, G. Roth, H. Steinert u. H. Tyrell), aber auch Beiträge, die in Orientierung an Weber spezifische Probleme der Theoriebildung diskutieren (N. Aslanbeigui/G. Oakes; L. Scaff) und sich damit in der Nahe von Überlegungen zur Wissenschaftstheorie (G. Grasshoff, F. Steinle) ansiedeln. Reizvoll sind die Gedanken von Nietzsche-Kennern zu Weber (U. A. Sommer) und von Weber- Experten zu Nietzsche (R. Marra), mit welchem sich auch H. u. H. Cancik beschäftigen. Dem Thema "Recht und sozialer Kontext" wird in detaillierten Beiträgen von den Rechtssoziologen K. v. Benda-Beckmann (am Beispiel transnationalen Rechts) und E. Blankenburg (am Beispiel des Adat-Rechts in Indonesien) nachgegangen. Im rechtswissenschaftlichen Kontext setzt sich P. Cancik mit Steuerungsproblemen im Mikro-Bereich (Eröffnungskontrolle) auseinander, im Makro-Bereich des Gewährleistungsstaates und des Seerechts hingegen arbeiten G. Schmid und R. Wolf. T. Gross und K. Waechter beschäftigen sich mit Begriff und Institution des Amtes im von Weber beeinflussten juristischen Sinn. W. Linder demonstriert auf empirischen Grundlagen die Vorzüge der direkten Demokratie, F. Sack fragt nach dem Woher und Wohin des punitive turns und schließlich unterstreicht K.-C. Köhnke an einem scheinbar abgelegenen Gegenstand die Einsicht M. Montinaris, dass "Wissenschaftlichkeit … kein Fetisch (ist), sondern einfach der Wunsch, ein guter 'Arbeiter' zu sein."

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