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Auf Basis eines archäologischen Surveys des Deutschen Archäologischen Instituts in Kairo entwirft die Studie von Lea Rees eine Sozialtopografie der archäologischen Stätte Dahschur und beleuchtet die Entwicklung der Kulturlandschaft über ca. 3000 Jahre hinweg. Ausgehend von der zentralen Forschungsfrage, ob die kulturelle Landschaft als visuelle Metapher vorherrschender sozialer Hierarchien verstanden werden kann, wird ein soziales Profil der vor Ort nachgewiesenen Arbeitskontexte, Siedlungen und Friedhöfe erstellt. So wird der Fundplatz mit den Menschen (wieder)belebt, die dort einst arbeiteten und lebten und so die antike Kulturlandschaft maßgeblich prägten. Zudem wird neben einem Abriss der Forschungsgeschichte des Fundplatzes eine ausführliche Analyse der zeitlichen, funktionalen und sozialen Transformationen der Kulturlandschaft von der frühdynastischen bis in die griechisch-römische Zeit geboten. Das umfassende Fundmaterial des Surveys wird in systematischer Form präsentiert. Eine chronologisch strukturierte Keramiktypologie sowie ein Fundkatalog bieten einen Einblick in das Fundmaterial des Surveys; ein ausführlicher Gazetteer erlaubt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Datierung und Funktion der mehr als 120 registrierten Fundorte. Erstmals wird zudem ein umfangreiches Kartenwerk zu Dahschur vorgelegt, das alle bisher bekannten Fundorte lokalisiert und die Entwicklung der Kulturlandschaft Dahschurs anschaulich illustriert.
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