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Sprache(n) und ihre emotionale Bedeutung für Individuen und Gesellschaft bietet einen facettenreichen Einblick in theoretisch-konzeptionelle, methodische und anwendungsbezogene Fragestellungen zum emotionalen Erleben von Sprache(n) und dessen Verstrickung mit diskursiv verhandelten Sprachideologien. Beleuchtet wird die emotionale Bedeutung von Sprache(n) für Individuen und Gesellschaft aus der Perspektive der Linguistik und Mehrsprachigkeitsforschung in ihrer je spezifischen lebensweltlichen Einbettung und im Zusammenspiel mit anderen sozialen Kategorien wie Herkunft, Ethnie, Klasse etc. Das Spektrum der Beiträge verdeutlicht dabei die alltägliche Präsenz sprachbezogener Emotionalität und deren bislang unterschätzten Einfluss auf so vielfältige gesellschaftliche Bereiche wie Bildung, Religion, Gesundheit, digitale Räume, Politik, Familie und andere Beziehungen. Unter interdisziplinären, interkulturellen und bzw. oder intersektionalen Blickwinkeln lädt der Band dazu ein, Sprache(n) als emotionales Bindeglied und Bestimmungsfaktor für Teilhabe, Macht und Beziehungen in pluralen Gesellschaften neu zu denken.
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