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Wehry, Benjamin
Zwischen Orient und Okzident Das Arsakidenzeitliche Gräberfeld von Tall Šēh Hamad/Magdala
Mit Beiträgen von Kathrin Schmitt, Heide Hornig, Jennifer Luedtke Kennedy Teil 1: Text Teil 2: Tafeln
contributor(s): Beiträge von Schmitt, Kathrin / Hornig, Heide / Luedtke Kennedy, Jennifer;
series:
volume: Band 13/2
pages/dimensions: LXXVI, 657 Seiten, 994 Abb., 9 Beilagen
language: Deutsch
binding: Buch (Hardcover)
dimensions: 24,00 × 34,50 cm
weight: 4800g
edition: 1. Auflage
publishing date: 28.02.2014
prices: 168,00 Eur[D] / 172,80 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-10023-6
168,00 Eur

Das mit 732 registrierten Grabkomplexen derzeit umfangreichste Gräberfeld der Arsakidenzeit in Mesopotamien wurde zwischen 1984 und 2004 an dem an der Schnittstelle des arsakidisch-parthischen und des seleukidischen bzw. späteren römischen Reiches in Ost-Syrien am Fluss ?abur gelegenen Fundort Tall Še? ?amad ausgegraben. Das Feld gehört zu der Kleinstadt Magdala, deren ausgegrabene Siedlungsreste 2005 im Band 2 dieser Buchserie (BATSH) veröffentlicht wurden.

Benjamin Wehry erarbeitet zunächst anhand der Ausgrabungsbefunde die Grabtypologie aus Lehmziegelgräbern, Erdgräbern, Topfgräbern, Sarkophaggräbern sowie grabähnlichen Fundkomplexen. Er analysiert dann die Beifunde und fasst sie zu typologisch-funktionalen Fundgruppen zusammen, die 15 Materialgruppen bilden. Danach kommt er durch die vertikale Gräberstratigrafie der Gräberfeldabschnitte 1 und 2 sowie eine Gesamtseriation der Grabkomplexe und Fundtypen zu einer chronologischen Gliederung des Gesamtbefundes in die Zeitstufen I bis IV. Aus der Betrachtung der Bestattungs- und Beigabensitten sowie des nachsepulkralen Totenkultes ergibt sich sein Versuch der Rekonstruktion eines regelhaften Totenrituals. Die kulturmorphologisch-chronologische und kulturgeografische Einordnung der Grab- und Fundtypen der Grabkomplexe wird auf originär mesopotamische Bestattungs- und Beigabentraditionen zurückgeführt. In einen homogenen, arsakidenzeitlichen Befund- und Fundkontext fallen zeitspezifische Importe und Fremdformen aus dem parthischen und dem römischen Reich. Parallelfunde und -befunde sind insbesondere in Nordmesopotamien belegt und definieren einen nordmesopotamischen Grabsittenkreis.

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