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deutsche Version
 
 
 
Tanz, Florian
„Da sie auch an Wasser Überfluss zu haben wünschten …“
Die Wasserver- und Abwasserentsorgung des Römischen Trier. Studien zur infrastrukturellen Grundversorgungsproblematik und Wasserkultur einer antiken Großstadt
series:
volume: 196
pages/dimensions: 113 Abb., 1 Tabelle, 216 Tafeln, 6 Beilagen
language: Deutsch
binding: Buch (Hardcover)
dimensions: 21,00 × 29,70 cm
publishing date: 20.01.2027
prices: ca. 148,00 Eur[D] / 152,20 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-12603-8
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Das antike Trier gehörte zu den größten Städten des römischen Reiches – entsprechend hoch war der Bedarf an täglichem Frischwasser. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, erschlossen die Römer verschiedene Wasserressourcen. Der größte Teil des Wassers wurde über mehrere Aquädukte in die Stadt geleitet. Die 13 km lange Ruwerleitung allein lieferte schon ca. 26 Mio. Liter Wasser pro Tag. Neben den Aquädukten wurde auch auf Wasser aus Brunnenstuben und Tiefbrunnen zurückgegriffen. Die Trinkwasserversorgung war ein wichtiger Aspekt der städtischen Infrastruktur, daneben wies Trier jedoch ebenso eine reichhaltige Bade- und Wasserkultur auf, von der die Ruinen mehrerer großer Badeanlagen, wie die der Barbara- und Kaiserthermen, noch heute zeugen. Erweitert wurde das Angebot an Bädern durch mindestens ein Dutzend kleinerer Badeanlagen. Die römische Wasserkultur spiegelt sich zudem in Zierbecken, Springbrunnen und kunstvoll gestalteten Wasserspeiern wie auch im umfangreichen Abwassersystem des antiken Trier, von dem noch heute einige Bestandteile sichtbar sind.
Florian Tanz gibt in seiner Studie erstmals einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Aspekte der Wasserkultur des Römischen Trier. Dabei legt er zahlreiche wasserbauliche Befunde aus der über 150-jährigen Geschichte der archäologischen Forschung vor. Neben einer chronologischen Auswertung der Wasserversorgung, Wasserverteilung und Abwasserentsorgung präsentiert Tanz eine Rekonstruktion des antiken Abwassersystem von Trier. Ein umfangreicher Katalog mit zahlreichen Abbildungen ergänzt die Studie.

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