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Henryk Bereska (1926–2005) gehört zu den prägenden Figuren des deutsch-polnischen Kulturtransfers in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Übersetzer, Dichter, Herausgeber und Essayist förderte er über Jahrzehnte den literarischen Dialog zwischen Deutschland und Polen und machte Autoren wie Tadeusz Różewicz, Zbigniew Herbert oder Adam Zagajewski im deutschsprachigen Raum bekannt. Doch Bereska war weit mehr als ein Übersetzer: Sein eigenes literarisches Werk und sein Nachlass eröffnen neue Perspektiven auf Fragen von Mehrsprachigkeit, kultureller Identität und Translation.
Der Band versammelt aktuelle Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Bereskas Leben und Werk aus literatur-, translations- und kulturwissenschaftlicher Sicht neu beleuchten. Im Mittelpunkt stehen seine Rolle als Kulturvermittler, sein poetisches Schaffen, autobiografische Zeugnisse sowie die Bedeutung seines Werks für Forschung, Bildung und den deutsch-polnischen Dialog. Die Beiträge bündeln aktuelle Forschungsansätze und laden dazu ein, Henryk Bereskas Werk neu zu entdecken. |