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Die Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (ZDMG) ist das zentrale Publikationsorgan der deutschen Orientalistik, deren Spektrum (Orient/„Morgenland“) auch den Fernen Osten und Afrika einschließt. Die Artikel und Rezensionen, vorwiegend in Deutsch, Englisch und Französisch, befassen sich mit den entsprechenden Kulturen, ihren Sprachen und ihrer Geschichte. Quellenkunde, realgeschichtliche, literarische, kunst- und religionsgeschichtliche Themen sind Gegenstand der ZDMG, wobei der philologischen und geschichtswissenschaftlichen Arbeitsweise eine hervorragende Bedeutung zukommt. Die einzelnen Hefte berühren jeweils verschiedene Länder und Kulturen und sind sehr breit gefächert. Die Gegenwart und die Weiterentwicklung der vielseitigen Traditionen des Orients bis in unsere Zeit hinein werden von der DMG erkannt, sodass auch Themen der neueren Geschichte und der Moderne in der ZDMG Berücksichtigung finden.
Aus dem Inhalt (insgesamt 16 Beiträge): Peter Nagel †, Graeco-Nubica – die griechischen Lehnwörter im Altnubischen Yehuda Diskin, Obedience, Authority, and Enforcement: Tafsīr and Ḥadīṯ Approaches to Women’s Obedience in Classical Islam Felix Herkert, Svāmī Karpātrīs Umgang mit dem „Anderen“ – eine inklusivistische Strategie der Selbstbehauptung Liang Litian & Christoph Anderl, A Study of Dūnhuáng Dhāraṇī Texts on Planetary Deities Yang Gang, Reading the Future through the Moles: A Study of Mole Divination in Ancient China |