Mehrsprachigkeit und Multikulturalität in politischen Umbruchphasen im östlichen Europa
Auftaktkonferenz des Thematischen Netzwerks „Kulturelle Kontakt- und Konfliktzonen im östlichen Europa“ in Kasan (19. und 20. Oktober 2013)
[2]
Herausgegeben von Haslinger, Peter / Wingender, Monika / Galiullin, Kamil / Gilyazov, Iskander
series: Interdisziplinäre Studien zum östlichen Europa
volume: 2
pages/dimensions: 300 Seiten, 5 Tabellen - 24 × 17 cm
language: russisch, deutsch
binding: Einband - flex.(Paperback)
weight: 577
publishing date: 19.01.2017
price info: 56,00 Eur[D] / 57,60 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-10757-0
978-3-447-10757-0Buchausgabe / Printed Version56,00 Eur
978-3-447-19598-0 E-Book (pdf)56,00 Eur
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Nicht nur in Europa sind Mehrsprachigkeit und kulturelle Pluralität gesellschaftliche Realität geworden. Das östliche Europa ist seit jeher von entsprechenden Traditionen tief geprägt. Die teils gewaltsame Entflechtungsgeschichte des 20. Jahrhunderts hat aber bewirkt, dass diese Erfahrung und die gegenwärtigen Entwicklungen nur sehr unvollständig im öffentlichen Bewusstsein präsent sind.
Das komplexe historische Erbe und die aktuellen Erfahrungen dokumentiert dieser Sammelband, dessen Ergebnisse in einer engen Kooperation von Vertreterinnen und Vertretern der Sprachwissenschaft, der Geschichte, der Literatur- und Kulturwissenschaft, der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft erarbeitet worden sind. Anhand einer großen Auswahl von Referenzbeispielen widmet sich der Band den vielfältigen Aspekten von Sprachenpolitik und Sprachsituation, ethnischen, kulturellen und sprachlichen Kontaktsituationen, kulturellen und literarischen Repräsentationen von gesellschaftlicher Vielfalt, Nations- und Urbanitätsentwürfen und auch dem weiten Feld von Sicherheit und Gewalt.
Der Band präsentiert die Beiträge der Auftaktkonferenz des Thematischen Netzwerks „Kulturelle Kontakt- und Konfliktzonen im östlichen Europa“, das vom Gießener Zentrum Östliches Europa (Justus-Liebig-Universität Gießen) in Kooperation mit dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung Marburg koordiniert wird. Partner in diesem Netzwerk sind Universitäten in Kasan, Kiew, Lodz, Minsk, Cluj und Almaty.