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Dönninghaus, Sabine
Die Vagheit der Sprache
Begriffsgeschichte und Funktionsbeschreibung anhand der tschechischen Wissenschaftssprache
Reihe:
Bandnummer: 15
Umfang/Format: XIV, 658 Seiten
Sprache: Deutsch
Ausstattung: Buch (Hardcover)
Abmessungen: 17,00 × 24,00 cm
Gewicht: 1350g
Edition: 1. Auflage
Erscheinungsdatum: 11.01.2005
Preise: 64,00 Eur[D] / 65,80 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-05191-0
64,00 Eur

Vagheit ist ein ausgesprochen wichtiges und interessantes Merkmal der Sprache. Es wird in verschiedenen Kontexten thematisiert, im allgemeinen aber in seiner Bedeutung und Relevanz für die Kommunikation unterschätzt. Auch in wissenschaftlichen Bedeutungstheorien wird es häufig falsch interpretiert. Nach einem „Streifzug“ durch die Geschichte des Vagheitsbegriffs in Philosophie und Sprachphilosophie wendet sich Sabine Dönninghaus der Vagheit als Gegenstand der Sprachwissenschaft zu. In diesem Rahmen skizziert sie logisch-semantische Modelle der Vagheitsbeschreibung und diskutiert methodische Schwierigkeiten, die sich bei der Betrachtung von sprachlicher Vagheit ergeben. Auf der Grundlage einer Vagheitstypologie werden die Funktionen vager Ausdruckseinheiten speziell in der Wissenschaftssprache beschrieben, an die gemäß der stilistischen Norm besondere Exaktheitsansprüche gestellt werden. Inwiefern vage Ausdrucksweise einer kommunikativ-pragmatischen Strategie entspricht, wird anhand von Angaben der Quantität, des Grades, der Zeitlichkeit, Räumlichkeit und an Möglichkeiten zur Bezeichnung von Personen gezeigt.

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