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Von spartanischen Gemeinschaftsmahlen über sportliche Wettkämpfe, dem wirtschaftlichen Nutzen sowie der Funktion römischer Gärten bis zur Rolle der Vorkoster, von antiken Hexen zu einsamen Herrschern, vom Kaufverhalten bis zur Geldgier: Das wissenschaftliche Œuvre der Salzburger Althistorikerin Monika Frass ist ebenso vielfältig wie originell. Mit ihren wegweisenden Studien und ihrem langen Wirken als Forscherin und Lehrerin hat sie das Feld der Historischen Anthropologie der Antike im deutschsprachigen Raum auf kaum vergleichbare Weise bearbeitet, geprägt und damit entscheidende Impulse für die Erforschung antiker Lebenswelten gesetzt.
Die zu ihren Ehren herausgegebene Festschrift vereint 26 Beiträge von Freund:innen, Kolleg:innen, Schüler:innen und Weggefährt:innen. Die Aufsätze, die zeitlich von der mykenischen Epoche bis ins 21. Jahrhundert reichen, behandeln zentrale Fragen der Alltags-, Sozial-, Kultur-, Wirtschafts-, Umwelt-, Sport-, Geschlechter- und Medizingeschichte sowie quellenkundliche und rezeptionshistorische Aspekte. Sie spiegeln die Vielfalt und Breite des wissenschaftlichen Schaffens der Jubilarin wider und zeigen anschaulich, dass Alte Geschichte nie nur Vergangenheit ist. |