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Pirckheimer Jahrbuch 27 (2013): Humanismus in Ingolstadt
Zeitschrift:
Bandnummer: 27 (2013)
Umfang/Format: 152 Seiten, 8 Abb., 1 Tabelle
Ausstattung: Paperback
Gewicht: 350g
Erscheinungsdatum: 01.01.2013
Preise: 39,80 Eur[D] / 37,10 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-10065-6
39,80 Eur

Die Universität Ingolstadt wurde am 26. Juni 1472 mit einem großen Festakt eröffnet, an welchem neben dem Stifter, Herzog Ludwig dem Reichen von Bayern-Landshut, auch mehrere andere Fürsten und sogar ein Gesandter des ungarischen Königs teilnahmen. Die Neugründung wurde bald ein Zentrum der humanistischen Bewegung.
Der interdisziplinär ausgerichtete Sammelband vereinigt Einzelforschungen aus der Frühzeit dieser Bildungseinrichtung. Claudia Wiener erörtert die Eröffnungsrede des herzoglichen Rats Martin Mair († 1481) sowie die berühmte „Ingolstädter Rede“ des Konrad Celtis unter institutionsgeschichtlichen Aspekten. Die Studie von Maarten J. F. M. Hoenen über den „Wegestreit in Ingolstadt“ befasst sich mit den Auseinandersetzungen zwischen Realisten und Nominalisten über die Unterrichtspraxis in der Artistenfakultät, die für diese Universität im späten 15. und beginnenden 16. Jahrhundert besonders gut dokumentiert sind. Maximilian Schuh schildert die Anfänge des Humanismus in der Donaustadt vor dem Auftreten des Konrad Celtis. Antonia Landois stellt als neu entdecktes Celtis-Autograf das Fragment einer Brieflehre vor, die um 1493/94 in Ingolstadt entstanden sein dürfte. Wilhelm Kühlmann widmet sich dem bedeutenden späthumanistischen Dichter Johann Aurpach († 1582), der 1549 als pauper in Ingolstadt immatrikuliert wurde; in den Textanhängen werden zwei Gedichte sowie bislang unbekannte Briefe Aurpachs erstmals ediert und übersetzt. Eine Miszelle von Dieter Wuttke zu neueren Celtis-Forschungen beschließt den Band.

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