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Träder, Eva
Städtebau im vorrömischen Judäa und Nabatäa
Zwischen einheimischer Tradition und griechisch-römischen Einflüssen
Reihe:
Bandnummer: 186
Umfang/Format: XIV, 502 Seiten, 140 Abb., 12 Tabellen
Sprache: Deutsch
Ausstattung: Buch (Hardcover)
Abmessungen: 21,00 × 29,70 cm
Gewicht: 2040g
Erscheinungsdatum: 20.08.2025
Preise: 120,00 Eur[D] / 123,40 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-12391-4
120,00 Eur

Die Könige von Judäa und Nabatäa herrschten über Teile des heutigen Israels, Palästinas, Jordaniens, Saudi-Arabiens, Syriens und Libanons und konnten trotz des stetig zunehmenden römischen Einflusses in der Region ihre Unabhängigkeit bis in das späte 1. und frühe 2. Jahrhundert n.Chr. bewahren. Als mit Rom verbündete Könige befanden sie sich in einer herausfordernden politischen Situation, in der sie sich zum einen in der Öffentlichkeit als unabhängige Herrscher darstellen wollten und zum anderen den Ansprüchen Roms Rechnung tragen mussten. Ein beliebtes Mittel der königlichen Selbstdarstellung war die Errichtung von großen und prächtig ausgestatteten öffentlichen Bauten, die neben ihren funktionalen Aufgaben auch der Verfolgung propagandistischer und politischer Ziele dienen konnten.

Eva Träder behandelt in ihrer Studie den Städtebau in Judäa und Nabatäa. Die öffentlichen Bauwerke aus der Mitte des 1. Jahrhunderts v.Chr. bis zum späten 1. /frühen 2. Jahrhundert n.Chr. werden ausführlich beschrieben, in ihrem urbanistischen Kontext betrachtet und in die regionale Entwicklung eingeordnet. Um die komplexen Fragen nach dem Verlauf und der Gestalt vorrömischer Urbanisierungsprozesse zu beantworten, wurde eine große Menge verstreut publizierter Informationen zu den Gebäuden des Betrachtungsraums zusammengetragen und wo möglich in neuen Zeichnungen dokumentiert. Durch vergleichende Untersuchungen werden zudem regionale Eigenheiten hinsichtlich bestimmter Gebäudetypen und Tendenzen der Architekturrezeption herausgearbeitet.

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