We use cookies to ensure that we give you the best experience on our website. By using Harrassowitz-Verlag.de you accept our cookies. Please find further Informations in our Privacy Policy Statement
 
 
 
Jakob, Stefan
Ritualbeschreibungen und Gebete III
Reihe:
Bandnummer: 154
Umfang/Format: XII, 242 Seiten
Sprache: Deutsch
Ausstattung: Buch (Hardcover)
Abmessungen: 24,00 × 34,50 cm
Gewicht: 1708g
Erscheinungsdatum: 24.10.2018
Preise: 54,00 Eur[D] / 55,60 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-11090-7
54,00 Eur

Band III der Ritualbeschreibungen und Gebete aus Assur bietet die kritische Edition von 74 keilschriftlichen Manuskripten literarischen Inhalts, die im Laufe der Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der einstigen assyrischen Hauptstadt Assur geborgen wurden.
Ein wesentlicher Teil der Texte und Textfragmente überliefert Gebete, darunter solche, die unmittelbar auf Könige der mittelassyrischen und frühneuassyrischen Periode zurückgehen. Sie sind an Hauptgottheiten des Pantheons gerichtet und erlauben Einblicke in das Selbstverständnis der jeweiligen Herrscher in ihrer Beziehung zur göttlichen Sphäre. Ein weiterer Teil der Edition ist Werken der „Beschwörungskunst“ gewidmet. Diese Keilschrifttexte reflektieren das ganzheitliche Wirken der assyrischen Experten in der Behandlung von Krankheiten sowie zur Abwehr von Schadenzauber und Dämonen. Im Rahmen der Therapieverfahren kommen sowohl magische Rezitationen als auch medizinische Behandlungsmethoden zur Anwendung. Auf die verschiedenen Aspekte der unmittelbaren Verbindung des Menschen zu den Göttern verweisen jene Texte, die sich auf rituelle Handlungen in den Tempeln der Stadt Assur beziehen, darunter Gebete, die während einer Götterspeisung zu sprechen waren, oder ein Ritual, in welchem u. a. die Cella des Gottes Assur als zentraler Schauplatz dient. Einige der Tafeln und Tafelfragmente des Bandes stammen nachweislich aus den Ruinen des Assur-Tempels, dem „Archiv der Sänger“ bzw. dem „Haus des Beschwörungspriesters“. Für viele weitere lässt sich die Herkunft aus einem dieser Textkomplexe lediglich vermuten.

Loading...