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Grenz(über)fälle und Grenzgänge
Literatur, Kunst und gesellschaftliche Dynamiken ab 2000
Herausgeber: Dębska, Maja / Heidemann, Gudrun
Reihe:
Bandnummer: 7
Umfang/Format: 408 Seiten
Sprache: Deutsch
Ausstattung: Buch (Paperback)
Abmessungen: 17,00 × 24,00 cm
Erscheinungsdatum: 15.05.2026
Preise: ca. 78,00 Eur[D] / 80,20 Eur[A]
ISBN: 978-3-447-12508-6
Grenzen sind aktueller denn je. Begannen vor mehr als dreißig Jahren aufgrund gefallener Grenzen in Europa einschneidende Wenden, gehen nun zunehmend Grenz(über)fälle mit beunruhigenden Zeitenwenden einher. Solche Grenzüberschreitungen generieren Poetologien, denen in dem von Maja Dębska und Gudrun Heidemann herausgegebenen Sammelband aus deutscher wie globaler Sicht mit Fragen nach Ausdrucksformen und Textsorten nachgegangen wird. Das bereits Postmigrantische wird angesichts intransparenter Grenzverschiebungen in Literatur und Film inspiziert. Wie sich die hieraus resultierenden Kategorien von Ab- und Entgrenzung auch und gerade auf die Familie als prägende Zelle der Gesellschaft auswirken, thematisieren literarische Analysen mit einem Fokus auf Gender und Class. Zum Spektrum des Bandes gehören ebenso Retrospektiven, die Phantomgrenzen evozieren oder Grenzerfahrungen als transgenerationales Kindheitstrauma ausweisen. Umgekehrt und zugleich analog werden literarische Grenzzustände des Alter(n)s ebenso in den Blick genommen wie künstlerische Grenzüberschreitungen durch performative Praktiken, politische Positionierungen sowie lokale Basisinitiativen.

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