|
weitere Titel zum Thema:
Download:
Die Geschichtswissenschaft diskutiert seit Jahren intensiv über die Genese, Formen und Folgen weltweiter Verflechtungen und Austauschprozesse. Die Forschungen und Debatten auf dem Feld der Globalgeschichte knüpfen an etablierte Traditionen der außereuropäischen Geschichte, der Geschichte der europäischen Expansion sowie der Geschichte einzelner Weltregionen an, führen jedoch konzeptionell und methodisch über diese hinaus. Dem Wandel des wissenschaftlichen Diskurses trägt die vormalige „Gesellschaft für Überseegeschichte“ durch ihre Umbenennung in „Gesellschaft für Globalgeschichte“ Rechnung. Im Zuge der konzeptionellen und methodischen Neuausrichtung der Gesellschaft wurde das Periodikum „Globalgeschichte / Global History“ konzipiert, das in der Nachfolge des „Jahrbuchs für Europäische Überseegeschichte“ (2001–2022) steht. Globalgeschichte / Global History bietet ein Forum für wissenschaftliche Aufsätze, Debattenbeiträge sowie Literaturberichte in deutscher und englischer Sprache, die Aspekte dieses ebenso vielfältigen wie dynamischen Forschungsfelds beleuchten.
Aus dem Inhalt (insgesamt 8 Beiträge): Sanjay Subrahmanyam, Islam, Geopolitics, and the Emergence of the Portuguese Empire, 1450–1520 Christine Hatzky, Towards an “Anthropology of the South”? Attempts to Overcome Asymmetries in Global Knowledge Production: Cuban and Angolan Researchers Explore the “National Question” in Postcolonial Angola, 1983–1990. Torsten Dos Santos Arnold, Hamburg’s Relations with Portugal in the Long 18th Century – Dynamics, Continuities and Inequalities Magnus Ressel, Female Agency and Intersectionality between North Africa and Northern Europe: Womenʼs Strategies for Ransoming Hanseatic Sailors from Barbary Captivity (17th–18th Centuries) |